Presseinformation vom 13. Oktober
Vorsorge kann weltweit Blindheit verhindern
CBM weist als Mitinitiator auf das weltweite Aktionsprogramm „VISION 2020 – das Recht auf Augenlicht“ hin
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Ltaliyas Augen sind entzündet - wegen Trachom.© CBM
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Die Augensalbe wird Ltaliya vor Erblindung durch Trachom schützen.© CBM
Frühes Handeln und einfache Maßnahmen können viele Menschen in Entwicklungsländern vor der Erblindung bewahren. Darauf macht die Christoffel-Blindenmission (CBM) zum „Welttag des Sehens“ am 14. Oktober 2010 aufmerksam. Trachom, Flussblindheit und Vitamin-A-Mangel gehören zu den weltweit häufigsten Augenkrankheiten und führen unbehandelt zur Erblindung. Doch schon regelmäßiges Augenwaschen mit sauberem Wasser oder die Einnahme kostengünstiger Medikamente können vielfach Blindheit verhindern oder sogar heilen.
Blogbeitrag von Dr. Mörchen/Kambodscha zum Welttag des Sehens
Salbe schützt Ltaliya vor Trachom
Der kleine Ltaliya aus dem Norden Kenias hatte Glück. Er wurde mit einer Salbe gegen Trachom behandelt. „Mein kleiner Junge hatte schon mehrmals Probleme mit den Augen. Während der Regenzeit kommen jede Menge Fliegen. Sie übertragen die Krankheit“, klagt seine Mutter. Doch diesmal ist er geschützt. Die Salbe, die ihm im Rahmen eines CBM-geförderten Augengesundheitsprogramms verschrieben wurde, hilft und verhindert die drohende Erblindung.
Acht von zehn Menschen müssten nicht blind sein
Doch viele haben nicht das gleiche Glück wie Ltaliya. 80 Prozent der erblindeten Menschen müssten nicht blind sein, wenn man ihnen rechtzeitig geholfen hätte. Daher ist es das Ziel der Kampagne „VISION 2020 – das Recht auf Augenlicht“ bis zum Jahr 2020 die heilbare und vermeidbare Blindheit zu überwinden.
Vitamin-A-Mangel, Flussblindheit, Trachom oder Grauer Star gehören zu den Haupterblindungsursachen in Entwicklungsländern. Die drei erstgenannten kann man durch einfache Vorsorge vermeiden. Vitamin-A-Mangel ist durch die Einnahme vitaminreicher Nahrung oder einer hochdosierten Vitamin-A-Kapsel zu verhindern. Ebenso ist Flussblindheit durch die vorbeugende Vergabe des Medikamentes Mectizan abzuwehren. Trachom ist schließlich durch die Anwendung von Tetracycline-Augensalbe oder durch eine kleine Lid-Operation aufzuhalten.
Lediglich die Erblindung durch den Grauen Star ist nicht durch vorbeugende Maßnahmen zu verhindern, sondern kann nur durch eine Operation behandelt werden. Deshalb findet in diesem Jahr die 10-millionste Operation am Grauen Star in einem CBM-geförderten Projekt statt.
Woche des Sehens
Seit 2002 macht die „Woche des Sehens“ mit vielfältigen Aktionen bundesweit auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Situation blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und in Entwicklungsländern aufmerksam. Höhepunkte der Woche sind zwei internationale Aktionstage: Der Welttag des Sehens, in diesem Jahr am 14. Oktober, der auf die weltweite Initiative “VISION 2020 – das Recht auf Augenlicht” hinweist, und der Tag des weißen Stocks am 15. Oktober, an dem traditionell seit über 40 Jahren blinde Menschen auf ihre Möglichkeiten und Probleme in der Gesellschaft aufmerksam machen.
Unter dem Thema „Augen im Blickpunkt“ weisen die internationalen Hilfswerke in diesem Jahr auf Möglichkeiten hin, wie in den ärmsten Ländern der Welt Erblindung vorgebeugt werden kann.
Partner der Aktionswoche
Getragen wird die Aufklärungskampagne von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf, dem Hilfswerk der Deutschen Lions sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird die Woche des Sehens von der Aktion Mensch und der Carl Zeiss Meditec AG.
CBM hilft Menschen mit Behinderungen
Derzeit fördert die CBM rund 900 Projekte in 99 Ländern. Im vergangenen Jahr wurden durch die CBM fast 24 Millionen Menschen mit Behinderungen behandelt, gefördert oder betreut. Die CBM ist Mitinitiatorin der weltweiten Kampagne „VISION 2020“. Das Ziel der Kampagne ist es, bis zum Jahr 2020 alle Blindheit zu überwinden, die man verhüten oder heilen kann.
Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die CBM als Fachorganisation anerkannt und hat Beraterstatus bei den Vereinten Nationen (UN). Vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) wird die CBM zu den anerkannten und empfohlenen Spendenwerken gezählt.
Blogbeitrag von Dr. Mörchen/Kambodscha zum Welttag des Sehens
Salbe schützt Ltaliya vor Trachom
Der kleine Ltaliya aus dem Norden Kenias hatte Glück. Er wurde mit einer Salbe gegen Trachom behandelt. „Mein kleiner Junge hatte schon mehrmals Probleme mit den Augen. Während der Regenzeit kommen jede Menge Fliegen. Sie übertragen die Krankheit“, klagt seine Mutter. Doch diesmal ist er geschützt. Die Salbe, die ihm im Rahmen eines CBM-geförderten Augengesundheitsprogramms verschrieben wurde, hilft und verhindert die drohende Erblindung.
Acht von zehn Menschen müssten nicht blind sein
Doch viele haben nicht das gleiche Glück wie Ltaliya. 80 Prozent der erblindeten Menschen müssten nicht blind sein, wenn man ihnen rechtzeitig geholfen hätte. Daher ist es das Ziel der Kampagne „VISION 2020 – das Recht auf Augenlicht“ bis zum Jahr 2020 die heilbare und vermeidbare Blindheit zu überwinden.
Vitamin-A-Mangel, Flussblindheit, Trachom oder Grauer Star gehören zu den Haupterblindungsursachen in Entwicklungsländern. Die drei erstgenannten kann man durch einfache Vorsorge vermeiden. Vitamin-A-Mangel ist durch die Einnahme vitaminreicher Nahrung oder einer hochdosierten Vitamin-A-Kapsel zu verhindern. Ebenso ist Flussblindheit durch die vorbeugende Vergabe des Medikamentes Mectizan abzuwehren. Trachom ist schließlich durch die Anwendung von Tetracycline-Augensalbe oder durch eine kleine Lid-Operation aufzuhalten.
Lediglich die Erblindung durch den Grauen Star ist nicht durch vorbeugende Maßnahmen zu verhindern, sondern kann nur durch eine Operation behandelt werden. Deshalb findet in diesem Jahr die 10-millionste Operation am Grauen Star in einem CBM-geförderten Projekt statt.
Woche des Sehens
Seit 2002 macht die „Woche des Sehens“ mit vielfältigen Aktionen bundesweit auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Situation blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und in Entwicklungsländern aufmerksam. Höhepunkte der Woche sind zwei internationale Aktionstage: Der Welttag des Sehens, in diesem Jahr am 14. Oktober, der auf die weltweite Initiative “VISION 2020 – das Recht auf Augenlicht” hinweist, und der Tag des weißen Stocks am 15. Oktober, an dem traditionell seit über 40 Jahren blinde Menschen auf ihre Möglichkeiten und Probleme in der Gesellschaft aufmerksam machen.
Unter dem Thema „Augen im Blickpunkt“ weisen die internationalen Hilfswerke in diesem Jahr auf Möglichkeiten hin, wie in den ärmsten Ländern der Welt Erblindung vorgebeugt werden kann.
Partner der Aktionswoche
Getragen wird die Aufklärungskampagne von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf, dem Hilfswerk der Deutschen Lions sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird die Woche des Sehens von der Aktion Mensch und der Carl Zeiss Meditec AG.
CBM hilft Menschen mit Behinderungen
Derzeit fördert die CBM rund 900 Projekte in 99 Ländern. Im vergangenen Jahr wurden durch die CBM fast 24 Millionen Menschen mit Behinderungen behandelt, gefördert oder betreut. Die CBM ist Mitinitiatorin der weltweiten Kampagne „VISION 2020“. Das Ziel der Kampagne ist es, bis zum Jahr 2020 alle Blindheit zu überwinden, die man verhüten oder heilen kann.
Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die CBM als Fachorganisation anerkannt und hat Beraterstatus bei den Vereinten Nationen (UN). Vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) wird die CBM zu den anerkannten und empfohlenen Spendenwerken gezählt.




