Pressemeldung vom 22. Januar 2008
100.000 Euro für Reha-Zentrum in Kigali
-
-
100.000 Euro für Kigali: Von Heidenheim über Brüssel und Bensheim nach Afrika!
Foto: Europäisches Parlament
Scheckübergabe im Europäischen Parlament in Brüssel
Bei der Übergabe eines Schecks über die großzügige Summe von 100.000 € von Herrn Grupp für das ruandische CBM-Projekt am 22. Januar 2008 wurde in großartigen Details die Arbeit, die die CBM in Ruanda bisher geleistet hat, beschrieben.
Reha-Zentrum für Kinder mit Behinderungen
1994 wurden die einheimischen Mitarbeitenden der Gemeindenahen Rehabilitation Opfer des Völkermordes. Drei Jahre später konnte das Projekt als Teil der örtlichen Kirche Inkuru Nziza (übers.: "Gute Nachricht") wieder aufgenommen werden. 2002 wurde das Dank der Hilfe der CBM und einer Genfer Stiftung erbaute Rehabilitationszentrum eingeweiht.
Die Rehabilitionsarbeit wird speziell für Kinder mit angeborenen körperlichen Beeinträchtigungen angeboten. In dem kigalischen Projekt werden z.B. Kinder, die mit einem Klumpfuß geboren werden und ohne Hilfe mit der Behinderung aufwachsen müßten, schon in jungen Jahren aufgesucht und behandelt. Das Ergebnis: sie können hinterher ganz normal gehen!
EU-Parlamentarier als "Spenderkontaktvermittler"
Wie fand Walter G. Grupps Geld seinen Weg nach Kigali? Er wollte für einen guten Zweck spenden und informierte sich über Spendenmöglichkeiten, wobei der Heidenheimer Kontakt zu der ebenfalls aus Heidenheim stammenden EU-Abgeordneten Dr. Ingeborg Gräßle aufnahm. Deren Kollege Gahler kennt und schätzt seit Langem die Arbeit der CBM und war im November 2007 selbst in dem durch die CBM geförderten Rehabilitionsprogramm in Kigali zu Besuch.
Seine Begeisterung für das Programm war ansteckend und führte zur Zusammenarbeit von Walter G. Grupp mit der Christoffel-Blindenmission und bahnte den Weg für die 100.000-Euro-Spende von Heidenheim über Brüssel und Bensheim nach Afrika!




